Valikko

EU-Ministerinnen und Minister erörterten Binnenmarkt und klimaneutrale Wirtschaft

EU2019FI 5.7.2019 15.30
Presseaussendung
Foto: staatskanzlei

Die Hauptthemen des zweiten Tages der informellen Tagung der Ministerinnen und Minister für Wettbewerbsfähigkeit waren die Vertiefung des Binnenmarktes mit einer dynamischen Digitalwirtschaft und einer modernen Industriepolitik sowie intelligente Lösungen für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Europa. Aus den Diskussionen konnte ein Beitrag für weitere Anstrengungen in Bezug auf die für den finnischen Vorsitz im Rat der EU prioritäre Agenda für nachhaltiges Wachstum gewonnen werden.

Die Ministertagung fand am 5. Juli 2019 in Helsinki statt. Den Vorsitz führten Arbeitsminister Timo Harakka und Wirtschaftsministerin Katri Kulmuni. Außerdem nahm Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU Elżbieta Bieńkowska an der Tagung teil.

Mehr Effizienz durch Vernetzung von Binnenmarkt, Digitalisierung und Industriepolitik

Der finnische Vorsitz strebt eine wettbewerbsfähigere und sozial inklusivere EU an. Dabei forcieren wir eine intelligente und zukunftsorientierte Industrie- und Binnenmarktpolitik, die für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit in Europa essentiell sind.

„Für die weitere Vertiefung des Binnenmarktes brauchen wir eine ganzheitliche und umfassende Politik, um sicherzustellen, dass Binnenmarkt, Digitalisierung und Industriepolitik miteinander vernetzt sind und sich gegenseitig stützen. Unsere Aufgabe ist es, den Übergang zu einer nachhaltigen europäischen Wirtschaft durch eine proaktive Industriepolitik, eine konsequente Wettbewerbspolitik und eine inklusive Sozialpolitik zu managen“, erklärt Minister Harakka.

„Um wirtschaftliches Wachstum im kommenden Jahrzehnt sicherzustellen, benötigen wir europäische Reformen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, den Binnenmarkt sowohl intern als auch extern stärken und die soziale Säule stützen. Wir müssen sowohl private als auch öffentliche Investitionen in die Zukunft fördern“, so Harakka weiter.

Übergang zu Klimaneutralität globale wirtschaftliche Chance für Europa

Die Ministerinnen und Minister tauschten sich über intelligente Lösungen für ein wettbewerbsfähiges und klimaneutrales Europa aus. Der finnische Vorsitz unterstreicht, wie wichtig es ist, das Profil der EU als Vorkämpfer für den Klimaschutz zu schärfen. Dies kann auf Grundlage einer langfristigen Klimastrategie, die auf eine klimaneutrale EU bis 2050 abzielt, erreicht werden.

Der Übergang zu einem klimaneutralen Europa wird neue Geschäftsmöglichkeiten für die Europäische Industrie und Unternehmen durch klimaneutrale Lösungen schaffen.

„Der Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft bietet und sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Dies erfordert signifikante Investitionen aus privater Hand. Der Übergang ermöglicht es europäischen Unternehmen, Vorreiter in Sachen klimaneutraler Technologie zu werden, indem die EU wirtschaftlich und industriell wettbewerbsfähiger wird“, so Ministerin Kulmuni.

Botschaften für die Wachstumspolitik der kommenden fünf Jahre

Die Ergebnisse der Tagung in Helsinki werden in die Vorbereitungen der Tagungen des Rates „Wettbewerbsfähigkeit“ im September und November 2019 einfließen. Ziel ist das Festlegen zentraler Botschaften des Rates „Wettbewerbsfähigkeit“ an die neue Europäischen Kommission im Bereich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit für die kommenden fünf Jahre. Der finnische Vorsitz unterstreicht, dass die EU einen Plan für Wachstum benötigt, um auf den globalen Märkten wettbewerbsfähiger zu werden und die nachhaltige Natur des Wachstums, sowohl auf ökologischer als auch auf sozialer Ebene, sicherzustellen.

Die Keynote-Reden hielten auf der Tagung Henrik Ehrnrooth, Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzender der Kone Cooperation, Per Allmer, Geschäftsleiter bei Bombardier Transportation, Suvi Haimi, Mitgründerin von Sulpac Ltd., Michael Sen, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und Pekka Lundmark, Aufsichtsratsvorsitzender und Geschäftsführer der Forum Corporation.

Die zweitägige Tagung begann am 4. Juli 2019, wobei das Thema des ersten Tages sich um die Frage drehte, wie Forschung und Innovation zu nachhaltigem Wachstum in der EU beitragen können. Finnland führt vom 1. Juli bis 31. Dezember 2019 den Vorsitz im Rat der Europäischen Union. Dabei leitet Finnland sowohl die formellen Tagungen des Rates in Brüssel und Luxemburg als auch die informellen Ministertagungen in Finnland. In der Finlandia-Halle in Helsinki finden sechs informelle Ministertagungen und eine Vielzahl an Fachtagungen und Arbeitsgruppensitzungen statt.

Weitere Informationen:

Jenni Karjalainen, persönliche Referentin des Ministers für Arbeit, Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Tel.:  +358 295 047 224
Nina Alatalo, persönliche Referentin der Ministerin, Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Tel.: +358 50 431 8015, Twitter @AlataloNina
Janne Känkänen, Direktor für EU- und internationale Angelegenheiten, Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Tel.: +358 29 506 4200, Twitter @janne_kankanen
Anniina Lehtonen, Referntin, Öffentlichkeitsarbeit, Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, Tel.: +358 50 476 3736, Twitter @AnniinaLeh

Katri Kulmuni Timo Harakka