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Datenwirtschaft

Finnland strebt als EU-Ratsvorsitz nach einem stärkeren Wachstum der Datenwirtschaft sowie einer aktiven Nutzung von KI in Europa als Teil der Entwicklung des Binnenmarktes. Die Datenwirtschaft muss kunden- bzw. nutzerorientiert sein.

Der finnische Vorsitz veranstaltet eine hochrangige Konferenz zum Thema Datenwirtschaft. Dort werden auf breiter Ebene verschiedene Blickwinkel auf die Datenwirtschaft gesammelt, um die Prinzipien für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und menschenorientierte Datenwirtschaft zu definieren. Finnland verabschiedet auf der Konferenz Schlussfolgerungen des Vorsitzes über gemeinsame europäische Prinzipien. Die Ministerinnen und Minister für Telekommunikation führen im Rat eine politische Diskussion über die Kernfragen einer menschenorientierten und wettbewerbsfähigen Datenwirtschaft.

Datenwirtschaft auf mehreren Tagungen Thema

Die Nutzung von Daten sowie die Chancen der Digitalisierung für den Mobilitätssektor sind auch auf anderen Veranstaltungen des Ratsvorsitzes omnipräsent. Zu diesen Veranstaltungen zählen beispielsweise die Digital Transport Days sowie im Bereich des Luftraummanagements die hochrangige Konferenz Single European Sky.

In der Gruppe „Telekommunikation und Informationsgesellschaft“ treibt Finnland die Behandlung des Verordnungsvorschlags über den Schutz personenbezogener Daten in der elektronischen Kommunikation voran.

Bessere Dienstleistungen durch Daten

Die Förderung von KI und Automatisierung zählt zu den zentralen Maßnahmen der EU, ihre Wettbewerbsfähigkeit als Teil einer weltweiten Datenwirtschaft zu stärken.

Daten ermöglichen nutzerorientierte, günstigere und umweltschonendere Dienstleistungen. Für die Weiterentwicklung von Datenwirtschaft und Automatisierung, muss die Verfügbarkeit von Daten, deren Qualität und Kompatibilität gestärkt werden. Während des Vorsitzes ist es notwendig, die Integrität von Daten dadurch zu stärken, dass Informationsinhalte breiter geöffnet und die Rechte von Verbrauchern und Nutzern auf ihre eigenen Daten und deren Wiederverwendung gestärkt werden (so genanntes MyData-Prinzip). Die EU-Verordnung über den freien Datenverkehr sowie die Datenschutz-Grundverordnung bieten dafür eine gute Grundlage, allerdings müssen noch Maßnahmen zur vermehrten Nutzung von Daten getroffen werden.

In der Digitalisierungsentwicklung der EU konnten mithilfe der 2015 veröffentlichten Strategie zum digitalen Binnenmarkt Fortschritte erzielt werden. Die Kommission hat diese Strategie mit mehreren themenspezifischen Mitteilungen ergänzt.

Hintergrund

Strategie für einen digitalen Binnenmarkt in Europa (2015)

Mitteilung der Kommission: Aufbau einer europäischen Datenwirtschaft (2017)

Mitteilung der Kommission: „Aufbau eines gemeinsamen europäischen Datenraums“ (2018)

Verordnungsvorschlag über die Achtung des Privatlebens und den Schutz personenbezogener Daten in der elektronischen Kommunikation und zur Aufhebung der Richtlinie 2002/58/EG (Verordnung über Privatsphäre und elektronische Kommunikation)

Weitere Informationen

Maria Rautavirta, Referatsleiterin, Referat für Datenverkehrsangelegenheiten, Tel.: +358 295 34 2564, [email protected]

Tuomas Kaivola, Ministerialrat, Referat für Datenverkehrsangelegenheiten, Tel.: +358 295 34 2366, [email protected]