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Digitalisierung des Verkehrs

Europa benötigt kundenorientierte, reibungslose und kompatible Mobilitätsdienstleistungen.

In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission veranstaltet Finnland als EU-Ratsvorsitz in Helsinki die Digital Transport Days. Dort wird das Thema Digitalisierung in verschiedenen Verkehrsformen breit diskutiert und ein europäischer Blickwinkel auf Zukunftslösungen im Mobilitätssektor eröffnet.

Parallel findet die Tagung MaaS Summit statt, auf der Fragen und Lösungen betreffend das Mobility-as-a-Service-Konzept vor allem aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt gerückt werden. Außerdem organisiert der finnische Vorsitz in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission im Themenbereich Luftraummanagement die hochrangige Konferenz Single European Sky. Dort werden u. a. Chancen der Digitalisierung für ein besseres Luftraummanagement erörtert.

Einheitliche Mobilitätsketten als Ziel

Die Digitalisierung sowie der immer stärker werdende Trend zu Mobilitätsdienstleistungen eröffnen bedeutende Chancen für nachhaltiges Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Deshalb sollten die Voraussetzungen für digitale Mobilitätsdienstleistungen in der EU sichergestellt werden.

Die Förderung des Mobility-as-a-Service-Konzepts (MaaS) in ganz Europa ist essentiell, um einheitliche und nachhaltige Mobilitätsketten zu gewährleisten. Das diesbezügliche legislative Regelwerk muss aus einer ganzheitlichen Perspektive betrachtet werden und darf nicht nur auf Maßnahmen aufbauen, die lediglich einzelne Verkehrsformen betreffen.

Hintergrund

Weißbuch der Europäischen Kommission (2011): Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum

Umsetzungsbericht zum Weißbuch Verkehr der Europäische Kommission (2016) (auf Englisch)

Öffentliche Konsultation der EU-Kommission über eine mögliche Initiative zu Fahrgastrechten im multimodalen Verkehr vom 23. Februar 2017 bis 23. Mai 2017 (auf Englisch)

Die Kommission Juncker hat allerdings keine Initative gestartet. Neue Mobilitätsdienstleistungen entwickeln sich zurzeit mit erheblicher Geschwindigkeit, weswegen die Anfertigung eines Gesamtbildes des Marktes schwierig bis unmöglich ist.

Ein Bericht der EU-Kommission über Fahrgastrechte im multimodalen Verkehr soll im Herbst 2019 fertiggestellt werden. Ein vorläufiger, kurzer Entwurf wurde im Februar 2019 veröffentlicht (auf Englisch).

Die Kommission hat außerdem eine Prüfung in Auftrag gegeben, um herauszufinden, welche Hindernisse es bei der Entwicklung eines europaweiten Fahrkarten- und Bezahlsystems gibt und wie es möglich wäre, auf EU-Ebene auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Die Prüfung soll im Herbst 2019 fertiggestellt werden. Ein vorläufiger, kurzer Entwurf wurde im Februar 2019 veröffentlicht. (auf Englisch)

Weitere Informationen

Elina Thorström, Referatsleiterin, Marktreferat, Tel.: +358 295 34 2393, [email protected]

Saara Reinimäki, Fachreferentin, Marktreferat, Tel.: +358 295 34 2087, [email protected]