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Zusammenarbeit zwischen EU und NATO

Die EU und die NATO haben ihre Zusammenarbeit in den letzten Jahren vertieft. Die Zusammenarbeit konzentriert sich unter anderem auf die folgenden Bereiche:

  • militärische Mobilität
  • Abwehr hybrider Bedrohungen
  • Cybersicherheit
  • Terrorismusbekämpfung
  • Frauen, Frieden und Sicherheit

Als Vorsitz im Rat der EU betont Finnland die Förderung der Beziehungen zwischen EU und NATO als Teil der Weiterentwicklung der Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit der EU. Ein Schlüsselelement der Zusammenarbeit sind Maßnahmen gegen hybride Bedrohungen. Das Europäische Kompetenzzentrum für die Abwehr hybrider Bedrohungen in Helsinki unterstützt die EU, die NATO und ihre Mitgliedstaaten und fördert die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen EU und Nato bei der Abwehr hybrider Bedrohungen.

Leitlinien für Zusammenarbeit in gemeinsamen Erklärungen festgelegt

Die Zusammenarbeit zwischen EU und NATO wurde vor mehr als 15 Jahren begründet. Auf dem NATO-Gipfeltreffen im Sommer 2016 entschieden sich die EU und die NATO, ihre Zusammenarbeit auf der Grundlage der Gemeinsamen Erklärung auszubauen. Im Dezember 2016 verabschiedeten die EU und NATO 42 konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung. Im Dezember 2017 verabschiedeten beide Parteien 32 weitere Maßnahmen zur Erweiterung der Kooperation auf neue Bereiche.

Auf dem Nato-Gipfeltreffen im Juli 2018 wurde der Stand der EU-NATO-Zusammenarbeit evaluiert und eine neue gemeinsame Erklärung unterzeichnet. Die neue gemeinsame Erklärung beschreibt eine gemeinsame Vision davon, wie die EU und die NATO zusammen gegen gemeinsame Sicherheitsbedrohungen vorgehen wollen. In der Erklärung wird auch hervorgehoben, dass die jüngsten Bemühungen der EU um eine intensivere Zusammenarbeit bei Sicherheit und Verteidigung die transatlantische Sicherheit stärken.

Europäischer Auswärtiger Dienst: Factsheet über die Zusammenarbeit zwischen EU und NATO
Europäischer Rat: NATO-Gipfeltreffen, Warschau, Polen, 8.–9.7.2016 
Europäischer Rat: NATO-Gipfel, Brüssel, 11.–12.7.2018 
Europäisches Kompetenzzentrum für die Abwehr hybrider Bedrohungen (auf Englisch)

Weitere Informationen

Heli Lehto, zuständige Referentin, Referat für Sicherheitspolitik und Krisenmanagement, Außenministerium, Tel. +358 295 350 165, heli.lehto(at)formin.fi
Anu Apo, zuständige Referentin, Referat für Sicherheitspolitik und Krisenmanagement, Außenministerium, Tel. +358 295 350 103, anu.apo(at)formin.fi