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Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit für Schutz und Sicherheit in Europa

Die EU trägt zu Frieden und Stabilität bei. Die EU muss ihre Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit weiterentwickeln, um ihre Bürgerinnen und Bürger in einem herausfordernden geopolitischen Umfeld schützen zu können. Die EU spielt auch als Garant für globale Sicherheit und als Partner auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle.

In der EU-Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte erzielt. Die Einrichtung der Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit zusammen mit dem Europäischen Verteidigungsfonds und der Koordinierten Jährlichen Überprüfung der Verteidigung sowie die Schaffung des militärischen Planungs- und Durchführungsstabs sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einer vertieften Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit.

Für den finnischen Vorsitz zentral sind:

  • die Sicherstellung einer effektiven Verwirklichung bereits gesetzter Ziele zur Vertiefung der Sicherheits- und Verteidigungszusammenarbeit
  • die Fortsetzung einer aktiven strategischen Diskussion über Sicherheit und Verteidigung in der EU
  • das Führen einer Debatte über die Rolle der künstlichen Intelligenz und Digitalisierung bei der Verbesserung der Verteidigungsfähigkeiten
  • die Stärkung der EU-NATO-Zusammenarbeit vor allem bei der Erleichterung der militärischen Mobilität und der Abwehr hybrider und Cyberbedrohungen

Hintergrund: Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) ist ein Teil der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der Union. Sie umfasst die politischen und militärischen Strukturen der EU, militärische und zivile Operationen sowie auswärtige Operationen der Union.

Drei Höhepunkte aus der Geschichte der Gemeinsamen Verteidigungs- und Sicherheitspolitik:

  1. Die Gemeinsame Außen und Sicherheitspolitik der EU (GASP) wurde im Jahr 1993 auf Grundlage des Vertrags von Maastricht begründet. Dies war der Ausgangspunkt für die gemeinsame Verteidigungspolitik. 
  2. Die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union wurde mit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon im Jahr 2009 in Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) umbenannt.
  3. Der Europäische Rat nahm im Dezember 2016 Schlussfolgerungen zu Sicherheit und Verteidigung angenommen. In den auf der Globalen Strategie der EU für Außen- und Sicherheitspolitik beruhenden Schlussfolgerungen definiert der Europäische Rat Maßnahmen, anhand derer die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU weiterentwickelt werden soll.

Mehr zu den wichtigsten Themen des finnischen Vorsitzes

EU2019FI-Hintergrund: Sicherheit und Verteidigung: Neue EU-Initiativen

EU2019FI-Hintergrund: Sicherheit und Verteidigung: Vorschläge für den Finanzrahmen 2021–2027

EU2019FI-Hintergrund: Militärische und zivile Krisenbewältigung der EU

EU2019FI-Hintergrund: Zusammenarbeit zwischen EU und NATO

Mehr zur Verteidigungszusammenarbeit der EU

Rat der EU: Zusammenarbeit der EU im Bereich der Sicherheit und Verteidigung 

Rat der EU: Zeitleiste: Zusammenarbeit der EU im Bereich der Sicherheit und Verteidigung 

Europäischer Auswärtiger Dienst: Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (auf Englisch)