Europäischer Grüner Deal und biologische Vielfalt Themen des Rates „Umwelt“

EU2019FI 19.12.2019 18.30
Mitteilung
Foto: Europäische Union

Die Umweltministerinnen und -minister führten am 19. Dezember in Brüssel einen Gedankenaustausch über die Schwerpunkte der EU-Umwelt- und Klimapolitik in den kommenden Jahren. Außerdem gaben die Ministerinnen und Minister in ihren Schlussfolgerungen vor, wie der globale Rückgang der biologischen Vielfalt gestoppt werden kann.

Den Vorsitz der Ratstagung führte Finnlands Ministerin für Umwelt und Klimaschutz Krista Mikkonen.

Der Rat „Umwelt“ ist die erste Ratsformation, der die Europäische Kommission ihren am 11. Dezember 2019 veröffentlichten europäischen Grünen Deal vorgestellt hat.  Der Grüne Deal ist ein Vorschlag der Kommission zur Reform der Wirtschaft in der EU und zur Lösung der Nachhaltigkeitskrise.

Schlussfolgerungen zum Schutz der biologischen Vielfalt

Das zweite Hauptthema der Ratstagung war der Erhalt der Biodiversität. Der Rat nahm Schlussfolgerungen über die Politik der EU nach 2020 zum Erhalt der biologischen Vielfalt an. In diesen wird die Notwendigkeit dringender Maßnahmen betont, um die biologische Vielfalt zu schützen und wiederherzustellen sowie ökologische Lösungen zu fördern. Auch die Bedeutung einer ausreichenden Finanzierung zur Erreichung der Ziele wird betont.

Die Schlussfolgerungen des Rates sind eine Botschaft der Mitgliedstaaten einerseits für die Europäische Kommission, die eine neue Strategie der biologischen Vielfalt als Teil des europäischen Grünen Deals vorbereitet, und andererseits für die internationale Gemeinschaft, die nächstes Jahr über die neuen Ziele für den Schutz der biologischen Vielfalt nach 2020 entscheiden soll.

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Krista Mikkonen