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Rat „Landwirtschaft und Fischerei“: Fangquoten und GAP-Reform auf der Tagesordnung

EU2019FI 18.12.2019 9.00
Mitteilung
Foto: Europäische Union

Die Ministerinnen und Minister für Landwirtschaft und Fischerei berieten auf ihrer Tagung vom 16. bis 17. Dezember 2019 in Brüssel über die Fangmöglichkeiten im Jahr 2020 und nehmen eine Bestandsaufnahme der Fortschritte beim Reformpaket für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 vor.

Den Vorsitz führte Finnlands Minister für Land- und Forstwirtschaft Jari Leppä.

Die Ministerrunde einigten sich über die Fangmöglichkeiten für den Antlantik und die Nordsee im Jahr 2020. Der Rat legte ebenso die zulässigen Gesamtfangmengen (TAC) fest und teilte die Fangmöglichkeiten zu. Diese Beschlüsse wurden auf der Grundlage von Vorschlägen der Europäischen Kommission gefasst.

Darüber hinaus einigte sich der Rat auf einen gemeinsamen Standpunkt zu einer neuen Verordnung für Dortsch in der östlichen Ostsee, mit der bestehende Verordnungen geändert werden sollen. Auch diese Verordnung stützte sich auf einen Vorschlag der EU-Kommission.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Bestandsaufnahme der Fortschritte beim Reformpaket für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Dieses Paket besteht aus drei Gesetzgebungsvorschlägen:

  • einer Verordnung über die GAP-Strategiepläne
  • einer Verordnung über die einheitliche gemeinsame Marktorganisation (GMO)
  • einer horizontalen Verordnung über die Finanzierung, Verwaltung und Überwachung der GAP

Schließlich erörterten die Ministerinnen und Minister im Rahmen eines informellen Mittagessens die Mitteilung der Kommission über die Intensivierung der EU-Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Wälder in der Welt.

Weitere Informationen

Jari Leppä